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Ich habe mich freigeschwommen – Meine Geschichte über MS, Mut und Körpervertrauen

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Ich habe mich freigeschwommen – Meine Geschichte über MS, Mut und Körpervertrauen

Cosmic Healing - Hamburg
Veröffentlicht von Simone Fahning in Meine Heldenreise · Dienstag 23 Dez 2025 · Lesezeit 11:30
Tags: 14.12.2025
Vom ersten Schritt ins Wasser bis zu einer Vision, die mein Leben verändert hat

Kennst du diese Momente, in denen man etwas macht, das man sich selbst jahrelang nicht mehr zugetraut hat? Nicht weil man nicht wollte, sondern weil der Körper irgendwann gesagt hat, es geht nicht mehr?
Und dann passiert plötzlich etwas. Ganz leise und unerwartet öffnet sich eine Tür. Genauso war es bei mir.

Ich möchte dich heute mitnehmen, weil du vielleicht gerade genau so eine Erinnerung brauchst, dass dein Körper mehr weiß und kann, als du glaubst.

Bevor ich dich nun in meine Geschichte hineinführe, möchte ich dir erzählen, was Wasser für mich bedeutet hat.

Mit MS (eine Erkrankung des Nervensystems), Spastik (unwillkürliche Muskelanspannung) und Polyneuropathie (überempfindliche Nerven, die Reize verstärken) waren Wasserkontakte für mich jahrelang kaum auszuhalten.
Jede Bewegung im Wasser hat meine Nerven noch mehr gereizt mit Kribbeln,  Brennen, Stechen, Verkrampfungen, manchmal Lähmungsgefühlen. Oft kamen Angst und Panik hinzu und dieses Nichtwissen, ob mein Körper das  aushält.

Ich habe Wasser im Schwimmbad acht Jahre lang gemieden, weil es mich komplett überfordert hat.


Acht Jahre Angst und ein einziger leiser Mutmoment

Trotzdem stand ich im Mai dieses Jahres in einem Wellnessurlaub wieder vor einem kleinen Schwimmbad.
Irgendetwas in mir wollte es versuchen.

Ich ging vorsichtig mit Badeschuhen hinein (meine Füße und meine Zehen brauchen die Geborgenheit und den Schutz) und bewegte mich ein wenig.  Zum ersten Mal war da dieses Gefühl, dass es leichter war als früher. Nicht gut, aber leichter.

Dann begann meine Reha im  Oktober. Im Aufnahmegespräch mit dem Arzt war ich nervös, aber entschlossen. Ich bat mutig um Termine im Bewegungsbad in der Aqua-Gruppe, mit anderen zusammen, nicht alleine. Außerdem äußerte ich den Wunsch, auch abends und am Wochenende das Schwimmbad zu benutzen.

Und tatsächlich erfüllten sich all diese Wünsche.

Am Wochenende war es dann so weit. Ich hatte mich in die Terminliste zum Schwimmen eingetragen, meine Tasche gepackt und wollte ins Schwimmbad  gehen. Ich stand schon an der Zimmertür, als etwas geschah, womit ich nicht gerechnet hatte.


Der Moment, in dem mich mein inneres Kind rief

Ich spürte ein starkes Zwicken und Grummeln in meinem Bauch und hielt inne. Was war nun los?

Neugierig ging ich in dieses Gefühl hinein, fast wie auf eine kleine innere Reise.
Und dann wurde es mir klar:
Meine kleine Simone rief, nicht leise, nicht zaghaft, sondern klar. Ich folgte ihrer Stimme und fand sie ängstlich kauernd in einer Ecke. Liebevoll ging ich auf sie zu und setzte mich zu ihr. Ich legte die Arme um sie und begann mit ihr zu  reden:
„Hey, meine Kleine. Du bist nicht alleine. Ich bin bei dir. Erinnerst du dich? Früher warst du  eine richtige Wasserratte. Du warst kaum aus dem Wasser herauszubekommen, so viel Freude hattest du dort. Was hältst du davon, wenn wir jetzt zusammen gehen? Hand in Hand. Nur wir zwei, ohne Druck und schauen einfach, ob es wieder ein kleines bisschen Spaß macht.“
Sie schaute mich verblüfft mit großen Augen an. Plötzlich wurden in ihr Erinnerungen wach. Sie stand auf und hüpfte voller Freude und Erwartung  auf und ab.

Ganz ruhig und klar entstand in mir dieser Satz: Wir machen das gemeinsam.

Im  Schwimmbad setzte ich den Fuß auf die erste Stufe, spürte die kleine Hand der Simone in meiner und ging langsam die Stufen ohne Angst und Panik herab. Währenddessen lief in mir ein ganzer Film ab.

Anfang 2023, in meiner ersten Reha, kam ich nur drei Stufen weit.
Ende 2023, in der zweiten Reha, schaffte ich es bis ganz nach unten, hielt mich aber noch mit beiden Händen fest.
Und jetzt, 2025, tauchte ich ein, ohne nachzudenken, ließ die Haltestange los und bewegte Arme und Beine ganz ruhig und sanft.

Plötzlich war da dieses Gefühl, dieser kleine Moment von: Das macht ja Spaß.
Genau in diesem Moment spürte ich, wie der erste große Knoten in mir zerplatzte.

Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass ich nicht einfach so wieder da war.
Seit Sommer 2023 war ich durch einen tiefen inneren Transformationsweg mit  Cosmic Healing, Empowered Evolution, Innerer Kind-Arbeit, Ahnen- und Inkarnationsthemen sowie Wandlung von diversen Glaubenssätzen gegangen.
In  diesen zwei Jahren hatte ich so viele Themen aufgearbeitet und so viele hinderliche Gedanken transformiert, dass mich dieser Moment nicht überraschte, sondern bestätigte.

Hast du gerade etwas bemerkt?
Meine Perspektive hat sich verändert.
Meine Symptome sind immer noch da. Ja, wirklich, mein Körper zeigt noch die gleichen Reaktionen, die nicht angenehm sind. Aber mein Blick darauf ist weicher geworden.


Die Treppe, die mich zurück in meinen Mut führte

Dann kam der erste Termin mit der Aqua-Gruppe, mit Geräten, mit mehreren Menschen im Wasser. Nun ja, ich sage mal, ich hatte Respekt vor meiner neuen Aufgabe. Trotzdem ließ ich mich darauf ein und war am Ende richtig  stolz.

Im Bewegungsbad unter Aufsicht einer Therapeutin übte ich weiterhin sehr viel. Die Sportgeräte erinnerten mich an meine Zeit 2016 und 2017, als  ich noch regelmäßig Physiotherapie im Bewegungsbad erhielt.

Aber dann kam ein komplett neuer Impuls.
Das war, als ob ich eine innere Stimme hörte: Ich möchte wieder richtig schwimmen können.

Hoppla. Wo kam denn dieser Gedanke plötzlich her?
Ich war Jahrzehnte nicht mehr geschwommen. Durch die Muskelschwäche auf meiner rechten Körperseite konnte mein Körper das Gleichgewicht nicht halten und driftete immer wieder seitlich weg.

Nun kannten meine Arme inzwischen die Schwimmbewegungen vom Brustschwimmen und meine Beine kannten ihre auch. Aber beides zusammen zu koordinieren  war völlig neu.
Trotzdem sagte ich zu der Therapeutin: Ich kann in 2 1/2 Wochen schwimmen.

Obwohl ich es kaum glauben konnte, meinte ich es ernst.

Ich ließ mir eine Schwimmnudel geben, ein Hilfsmittel, das ich vorher nie benutzt hatte.
Unsicher hielt ich mich am Rand fest, löste dann vorsichtig eine Hand und machte damit einen ersten Armzug. Meine Beine versuchten vorsichtig ihre Bewegungen, während ich mich nun an der Festhaltestange entlang tastete.  Dann wechselte ich die Hand und glitt langsam wieder zurück. Alles fühlte sich noch neu, fremd und vorsichtig an.

Doch tief in mir meldete sich nun dieses kleine mutige Mädchen: Probiere es. Du bist nicht allein.

Von da an war ich sehr oft im Wasser und übte und übte. Und irgendwann ließ ich wirklich los.
Ich schwamm meine ersten Züge mit der Schwimmnudel ohne Festhalten,  langsam, konzentriert, mit viel Überwindung. Aber ich tat es.
Dieser Moment war groß, so groß. Yippie, ich hatte mich getraut.


Vielleicht ist dein Wasser etwas anderes

Dann kam der letzte Termin für die Aqua-Gruppe. Es war ein sehr intensives  Training mit mehr Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht. Zu Beginn der Reha hätte ich dies noch nicht bewältigt. Ich war erschöpft, aber ich hatte alles geschafft.
Am Ende dachte ich: Das war meine Abschlussprüfung. Ich habe sie bestanden.

Drei Tage vor meiner Abreise durfte ich noch einmal ins freie Schwimmen.  Schon in der Woche zuvor hatte ich diesen leisen, aber hartnäckigen Impuls  in mir: Wag es nun ohne Schwimmnudel.

Es war verrückt. Es war absurd.

Und doch übte ich wieder und wieder, mit Mut, mit Konzentration und mit diesem klaren Wunsch in meinem Herzen:
Ich wollte mein Seepferdchen schaffen.
Eine ganze Bahn Brustschwimmen.
Siebeneinhalb Meter.

Und im Training schaffte ich es inzwischen schon bis zur Hälfte.

Der Augenblick war gekommen. Vier Frauen standen mit mir im Wasser.
Ich holte tief Luft, bat sie, einen Augenblick still zu bleiben, nicht zu reden.
Ich schaute ans Ende des Beckens, auf die Stange, mein Ziel.
Ich blendete alles aus, jeden Zweifel, hob die Füße vom Boden. Ohne Schutz und ohne Sicherheiten.
Ich schwamm los, nicht perfekt, aber ruhig, gleichmäßig.
In diesem Moment war ich ganz in meiner Mitte, im Gleichgewicht und im Vertrauen zu meinem Körper.

Ich erreichte die Stange am anderen Ende, außer Atem und voller Staunen.
Ich hatte es wirklich geschafft. Mein Seepferdchen.

Dann hörte ich das Klatschen, Jubeln und Lachen meiner Mitpatientinnen.

Ich habe mich freigeschwommen. Und das war erst der Anfang.

Aber wofür genau?
Diese Frage kam nicht aus dem Nichts. Ich wusste, dass sie einen tieferen Ursprung hatte.


Bilder, die mein Leben veränderten

Kaum war ich wieder zu Hause, fühlte ich, dass ich meine Frage in einem geschützten Zoom-Raum mit meiner Mentorin anschauen wollte.

„Wofür habe ich mich freigeschwommen?“

Und dann begleitete sie mich auf eine innere Reise, die etwas in mir öffnete, das ich so nicht erwartet hatte:
Ich saß in einem Sessel, wie im Kino, eine Leinwand vor mir.
         
Das erste Bild
Wie aus einer Adlerperspektive schaute ich direkt hinab in das Schwimmbad der Reha und war verblüfft.  
              
Ich sah Simone, wie sie schwamm.
Das war überwältigend: So viel Stärke, Klarheit, Vertrauen und Mut.
Ich habe mit ihr mitgefiebert. Sie angefeuert. Sie gefeiert.

Im Anschluss standen wir uns gegenüber.
Ich habe sie in mein Herz genommen, nicht symbolisch, sondern energetisch.
Es war ein Verschmelzen. Diese Energie strömte in jede Zelle. Ich wurde größer und weiter.

Das zweite Bild
Noch in dieser Ausdehnung, mit dieser neuen Frequenz in jeder meiner Zellen, fragte ich mich:
"Wofür habe ich mich freigeschwommen? Wohin führt mich das?"

Ich schaute wieder gebannt auf die Leinwand.
Sofort erschien ohne Zögern und ohne Zweifel ein weiteres Bild.
Es war ein leuchtendes, pulsierendes Buch. Es strahlte wie ein Herz aus Licht.
Es klappte auf, und das Licht strömte heraus.
Es war mein Licht mit meiner Geschichte, meinem Weg und meiner Wahrheit.

In diesem Moment wurde mir bewusst, dass dieses Buch nicht plötzlich da war, sondern dass ich es endlich sehen konnte.
Während der Reha hatte ich ein Feldlesen mit Cornelia Porsch (ein Wahrnehmen  dessen, was bereits in meinem inneren Bewusstseinsfeld angelegt war, noch bevor ich es selbst greifen konnte). Sie sagte mir, dass dieses Buch bereits im Feld liegt und mich ruft.
Aber ich konnte es zu dem Zeitpunkt noch nicht voll und ganz glauben.

Jetzt, nach dieser Reise, konnte ich es sehen und spüren, weil ich mich innerlich geöffnet hatte und bereit war, es zu empfangen.

Die Botschaft war klar:
✍️ Ich schreibe dieses Buch.
✍️ Meine Geschichte möchte in die Welt.

Es wird chronisch kranken Menschen Mut geben. Ich gebe ihnen die Erinnerung, dass sie mehr sind als ihre Symptome und Diagnosen. Es wird sie berühren, trösten, öffnen, erinnern und verändern.
          
Das dritte Bild
Der Speisesaal der Reha war voller Menschen. Mitten im Raum lag dieses geöffnete, leuchtende Buch. Das Licht breitete sich aus und erfüllte den Raum. Es wurde ganz still. Ich nahm das Buch in die Hände und begann vorzulesen.

Jetzt, während ich diese Worte schreibe, bekomme ich eine gewaltige Gänsehaut.  Diese Vision ist so gewaltig, so groß. Sie macht mich sprachlos.

Ich? Wirklich ich?

Nur einen Tag später schrieb ich ganz spontan den Beitrag „Meine Seele hat einen Plan“ für Instagram und Facebook, sprach meine Vision laut aus und klickte auf „Veröffentlichen“.
Mein Herz schlug dabei wie verrückt.
Und bis heute fühlt es sich irgendwie unwirklich an.

War ich nicht Anfang des Jahres diejenige, die sagte: „Ich kann nicht schreiben. Ich weiß gar nicht, worüber“?


Die Essenz meiner ganzen Reise

Ich bin im Sternzeichen Fische geboren und habe mich im großen Meer der unendlichen Möglichkeiten freigeschwommen.
In diesem Moment wurde mir klar, das in mir mehr möglich ist, als ich all die Jahre geglaubt habe.


PS – Eine Einladung an das Neue in dir

Wenn du mich fragst, was das stärkste Geschenk dieser Reise war, dann war es nicht das Seepferdchen.
Es war der Moment, in dem mein Körper, meine Seele und meine Wahrheit wieder miteinander sprachen.

Vielleicht spürst du jetzt, warum ich dir diese Reise erzählt habe. Denn genau aus dieser neuen inneren Weite heraus möchte ich dir etwas schenken.

Du trägst viel mehr Licht und Kraft in dir, als du dir vielleicht eingestehst.
Oft sind die Grenzen, die wir wahrnehmen nicht real, sondern alte Geschichten, die sich auflösen möchten.

Sobald du beginnst, dir selbst zu vertrauen, öffnet sich leise eine Tür in dir.
Hinter ihr warten neue Wege, neue Möglichkeiten, neue Klarheit.

Trau dich, an dich zu glauben.
Trau dich, deinen nächsten Schritt zu gehen.
Du wirst überrascht sein, wie weit du gehen kannst, wenn du dich selbst wieder spürst und dir vertraust.

Deine Möglichkeiten
Kostenloses Kennenlernen
Wenn du spürst, dass dich etwas ruft, du aber noch unsicher bist, darfst du dir Zeit nehmen.
20 Minuten zum Ankommen, Fühlen und Fragenstellen.
Ein kostenfreier Raum, um zu spüren, ob und wie eine Begleitung für dich stimmig ist.

Dein 1:1 Abenteuer-Call
Wenn du tiefer gehen möchtest, begleite ich dich gern.
Dein 1:1 Abenteuer-Call (60–90 Minuten).
Ein Raum für Klärung, innere Bewegung und neue Ausrichtung.

Dein Seelenlandkarten-Mentoring
Wenn du dir eine Begleitung über mehrere Schritte wünschst, öffnet sich dein Mentoring-Raum.


Meine Art der Begleitung
Ich begleite dich sanft und klar.
Ich nehme dir nichts ab.
Du gehst deine Schritte selbst.
Alles darf in deinem Tempo geschehen.

Von Herzen
Simone


P.S. Wenn du dir wünschst, tiefer mit mir in Verbindung zu bleiben,
dann trag dich gern in meinen magischen Seelenpost-Newsletter ein.
Dort teile ich exklusive Texte, Inspirationen und kleine Impulse für deine Heilreise.


Was sind deine Gedanken dazu? Schreib mir gerne einen Kommentar.


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