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Ich hätte diesen Termin fast abgesagt…

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Lawyer

Ich hätte diesen Termin fast abgesagt…

Cosmic Healing - Hamburg
Veröffentlicht von Simone Fahning in Meine Heldenreise · Mittwoch 08 Apr 2026 · Lesezeit 8:00
Tags: 08.04.2026
Zwischen Zögern und Vertrauen
Eine persönliche Geschichte über innere Transformation
und den Mut, den eigenen Weg weiterzugehen.


In diesem Blogartikel zeige ich dir, warum genau die Momente, in denen du am liebsten absagen würdest, oft dein größtes Wachstum in sich tragen.

  • Du wirst erkennen, wie schnell dein inneres System Gründe findet, um dich in deiner Komfortzone zu halten und selbst dann, wenn du eigentlich spürst, dass da mehr für dich möglich ist.
  • Du bekommst ein Gefühl dafür, was in dir passiert, wenn Angst, alte Gedankenmuster und körperliche Reaktionen gleichzeitig anspringen und wie du dich in genau diesen Momenten wieder mit dir verbinden kannst.
  • Du wirst beim Lesen merken, an welcher Stelle du dich vielleicht selbst zurückhältst, obwohl ein Teil in dir längst bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen.
  • Du wirst erkennen, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben, aber was möglich wird, wenn du dich traust, trotzdem loszugehen.


Kennst du dieses innere „Ich würde ja, aber…“?

Letzte Woche gab es einen Moment, da wollte ich einen Termin am liebsten sofort absagen. Ich hatte ihn auch schon innerlich gestrichen. Mein Kopf war schon dabei, meinen Kalender zu öffnen und einfach auf Löschen zu klicken.
Gleichzeitig war da dieses leise: Warte mal…

Und im nächsten Moment dieses: Ich würde ja…, aber… Kommt dir das bekannt vor?
Irgendwo darunter piepste noch ein ganz leises, zaghaftes Vielleicht doch…

Im Write Your Book Club von Yvonne Kraus kam die Idee auf, beim nächsten Mitgliedertreffen eine Vorleserunde anzubieten. Jede von uns war eingeladen, ihren eigenen Text mitzubringen und ein Stück daraus vorzulesen.

Mein erster Gedanke war einfach nur:
Oh nein. Das geht überhaupt nicht. Sowas habe ich noch nie gemacht.
Mich mit meinem eigenen Text im Zoom in einer Gruppe sichtbar machen und dann auch noch vorlesen!

Mein Fluchtinstinkt schoss nach oben. Ich spürte das Vibrieren in jeder Zelle.
Aber dann hielt ich inne und atmete tief ein und aus.

Mir wurde klar: Das ist ein Moment, der mich herausfordert und mich einlädt, erneut meine Komfortzone zu verlassen.

Und ja… allein der Gedanke bereitete mir schon heftiges Herzklopfen.

Mein Gedankenkarussell nahm Fahrt auf.
Die Anderen sind:
• viel weiter als ich,
• viel länger im Club,
• haben bereits ein Buch geschrieben oder
• sind dabei und und und....

Ich hatte ja noch kein Buch geschrieben wie die anderen, ja noch nicht einmal angefangen.
Und ich… hatte „nur“ meine Blogartikel und Newsletter.

Kennst du diese Gefühle, dass alle anderen schon viel weiter sind als du?
Wenn du ehrlich bist:
Stimmt das wirklich… oder fühlt es sich nur so an?


Der Moment, in dem ich fast abgesagt hätte

Dann kam mir ein Blogartikel in den Sinn: "Ich habe mich freigeschwommen."

Die nächste Herausforderung wartete nicht lange auf sich:
Im Chat gab es eine Umfrage, wer teilnehmen wollte und nicht nur das:
Die 1. Auswahlmöglichkeit hieß: "Ich komme auf jeden Fall und will lesen."

Und ganz ehrlich:
Dieses „auf jeden Fall“ und „will lesen“ haben sich für mich im ersten Moment überhaupt nicht stimmig angefühlt.

Das habe ich auch so als Antwort formuliert. Zurück kamen aufmunternde, liebevolle, einladende Worte, so dass ich mit einem tiefen Seufzer… doch geklickt habe.
"Ich komme auf jeden Fall und will lesen."

Der Termin war eine Woche später.


Zwei Tage vorher… meldete sich meine Stimme, erst leicht, dann stärker.
Dann passierte es: Ich verschluckte mich, musste heftig husten. Der Hals kratzte. Meine Stimme wurde rau und angestrengt. Das Sprechen fiel mir schwer. An längeres Reden war gar nicht zu denken.

In mir lief sofort wieder dieses alte Muster los:
• Ich kann ja nicht…
• weil…
• mein Körper…
• meine Stimme…

Wo in deinem Leben würdest du gerade gerne einen Schritt gehen und hältst dich noch zurück?

Am nächsten Morgen ging es meiner Stimme kurz besser, wurde dann aber wieder schlechter.
Ich sagte sogar ein Telefonat mit einer Freundin ab, weil ich dachte: Das geht einfach nicht.

Da war doch plötzlich wieder dieser perfekte Grund, alles abzusagen.

Eigentlich war jetzt alles klar.
Eigentlich hätte ich nur noch schreiben müssen: Ich komme doch nicht.
Genau das habe ich nicht getan.


Zurück in meine innere Verbindung

Ich habe den Lesungstermin nicht abgesagt.
Je näher der Termin rückte, desto unruhiger wurde ich.

Was hatte ich mir da bloß eingebrockt…?

Gleichzeitig bemerkte ich, dass ich mich diesmal nicht einfach aus der Situation rausziehen wollte.

Ich hielt inne und...
  1. setzte mich auf meinen Lieblingsstuhl, stellte meine Füße auf den Boden. Locker legte ich meine Hände auf meinen Bauch, atmete bewusst tief ein und aus. Langsam nahm ich wahr, wie sich meine Hände nach und nach dem Rhythmus und der Tiefe der Atmung anpassten und sich sanft mit diesen Wellen bewegten. Ich stellte mir vor, dass ich frische, klare Luft tief einatmete und alles, was ich gerade nicht mehr brauchte, wieder ausatmete. Gleichzeitig nahm ich das Bild wahr, wie aus meinen Fußsohlen Wurzeln wuchsen und sich tief und fest im Erdreich verankerten.
  2. spürte bewusst in meinen Körper hinein und nahm Kontakt mit meiner Körperweisheit auf,
  3. reinigte mein Halschakra,
  4. nahm meine Blubberflasche, um meine Stimme ein bisschen zu lockern,
  5. schaute meine Glaubenssätze zu diesem Thema an und wandelte sie,
  6. beruhigte mein inneres Kind,
  7. bat mein geistiges Team um Unterstützung.

Alle diese Möglichkeiten halfen mir, wieder in meine innere Balance zu kommen.


Vielleicht magst du diesen Moment für dich nutzen

Setz dich bequem hin.
Spür deine Füße auf dem Boden.
Leg deine Hände auf deinen Bauch.
Und atme.

Was wäre, wenn du auch in solchen Momenten innere Ruhe, tiefe Verbundenheit und sanften Trost finden könntest?
Was wäre, wenn du dir erlaubst, neue Wege für dich zu entdecken und auszuprobieren?


Der Moment, in dem ich mich zeigte

Ich meldete mich als dritte Vorleserin und hörte den ersten beiden zu.
Und natürlich… waren sie in meinem Kopf alle viel weiter als ich. Sie lasen ihre Texte fließend durch. Ganz selbstverständlich.

Und ich? Ich hatte meinen Text in kleine Abschnitte unterteilt. Anders.
Genau da kam dieser Moment:
Ich bin anders und das ist völlig okay.
Dann war ich dran. Ich holte tief Luft und begann zu lesen.

Und weißt du, was passierte?
In mir legte sich ein Schalter um. Diesen kannte ich. Immer, wenn ich Menschen in meinen Mentorings begleitete, wurde meine Stimme ruhig, klar und sanft.

Plötzlich war ich ganz bei mir.
Ich habe langsam gelesen. Mit Pausen. Mit Gefühl.
Ich konnte sogar zwischendurch ein wenig aufschauen.

Genau als die Spannung den Höhepunkte erreichte, hörte ich auf zu lesen und sprach mutig: "Wenn ihr nun neugierig geworden seid und wissen möchtet, wie es weitergeht, schreibe ich euch den Link in den Chat."
Das war ein weiterer mutiger Schritt in Richtung Sichtbarkeit.
Wie im Fluge… waren die fünf Minuten vorbei. Einfach so.


Die Resonanz und mein echtes Ja

Im Zoom-Room flogen die Herzchen. Ich schaute in den Chat.
Und ich war… ehrlich gesagt… überwältigt.
So viele liebe Worte.
So viel Resonanz.

"Sehr schöne Idee und so schön beschrieben und gelesen."
"Simone, ich fand es klasse!!!"
"Wunderbar gelesen."
"...geniale Beschreibungen, ich kann das sehen, super..."
"...habe mich für den Newsletter angemeldet. Deine Lesung fand ich sehr toll."
Von meinem Text und von meiner Stimme.


Am Ende unserer Leserunde kam die Frage auf, ob wir das wiederholen wollten.
Ohne nachzudenken schrieb ich: "Ja. Sehr gerne."

Und dieses Ja… war echt.

Nach dem Call ging ich ins Wohnzimmer zu meinem Mann. Aus dem Fernseher ertönte Musik und ich fing an, völlig glücklich, erleichtert und frei zu tanzen.
Ich nahm mir eine Mon Chéri… und stieß auf mich an.

Auf diesen Moment.
Auf meinen Mut.
Auf meinen großen Schritt.
Wow.


Ich glaube, wir kennen diese Momente alle.
Dieses kleine Zögern. Dieses „eigentlich würde ich ja…“

Und genau da liegt oft schon alles:
  • nicht im großen Plan und nicht in der perfekten Vorbereitung,
  • sondern in diesem einen Schritt, den wir trotzdem gehen.

Am nächsten Tag habe ich meine Lesung als Video für dich aufgenommen…
als kleines Geschenk.
Wenn du magst, mach es dir für einen Moment richtig gemütlich, auf deinem Sofa, eingekuschelt in eine Decke.





Nimm dir nun einen kleinen Moment für dich und spüre einfach mal in dich hinein:

  • Wo in deinem Leben sagst du gerade „Ich kann nicht…“?
  • Und stimmt das wirklich?
  • Was wäre möglich, wenn du trotzdem einen kleinen Schritt gehst?
  • Was bräuchte es gerade von dir selbst, damit du dich sicher genug fühlst, es auszuprobieren?
  • Und vielleicht die wichtigste Frage: Was könnte passieren, wenn du dir erlaubst, es einfach mal zu versuchen?


Meine Art der Begleitung

Ich begleite dich sanft und klar.
Ich nehme dir nichts ab.
Du gehst deine Schritte selbst.
Alles darf in deinem Tempo geschehen.

Was dich leise ruft, darf hier Raum bekommen.
Hier beginnt dein Ankommen bei dir.
Hier darf sich zeigen, was gerade in dir da ist.

Manchmal reicht ein kurzer Moment der Verbindung, um zu spüren, ob dein Weg hier weitergehen möchte.
Wenn du magst, lass uns einfach miteinander sprechen.
20 Minuten nur für dich. Ganz in Ruhe und völlig unverbindlich.

Von Herzen
Simone



P.S. Wenn du dir wünschst, tiefer mit mir in Verbindung zu bleiben,
dann trag dich gern in meinen magischen Seelenpost-Newsletter ein.
Dort teile ich exklusive Texte, Inspirationen und kleine Impulse für deine Heilreise.


Was sind deine Gedanken dazu? Schreib mir gerne einen Kommentar.




1
Rezension
Doris
Dienstag 14 Apr 2026
So berührend, liebe Simone, und so kraftvoll! Ich hatte Gänsehaut während des Lesens.
Simone Fahning
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