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Flippt dein innerer Kritiker auch manchmal aus?

Cosmic Healing - Hamburg
Veröffentlicht von Simone Fahning in Multidimensionale Transformation – Dein nächstes Level · Sonntag 01 Mär 2026 · Lesezeit 11:00
Tags: 26.02.2026
Angriff oder Feedback -
Zwischen Alarm und Klarheit
 
Jetzt mal ehrlich.
Reicht manchmal ein einziger Satz und plötzlich zweifelst du an dir? Deine Gedanken kreisen immer wieder um diesen einen Kommentar.
Du gehst das Gespräch im Kopf noch einmal durch und noch einmal. Und zack, deine Gedanken sind tagelang im Überstundenmodus.

Aber war der Hinweis wirklich laut und verletzend? Oder hat jetzt dein innerer Kritiker das Kommando übernommen und flippt gerade komplett aus?

Wenn du dich hier wiedererkennst, dann ist dieser Artikel für dich.
Und nein, du brauchst kein dickeres Fell. Du musst nicht härter werden. Das hat bei mir nie funktioniert. Du musst dir auch nicht einreden, dass dich nichts mehr treffen darf.

Du brauchst Verständnis:
  • für dich
  • für dein Nervensystem
  • für deinen inneren Kritiker
  • für den Unterschied zwischen Kritik und Feedback.

In diesem Blogartikel zeige ich dir, warum dein Körper bei bestimmten Rückmeldungen sofort in Alarm geht.

  • Du wirst erkennen, welche alte innere Dynamik wirklich anspringt.
  • Du bekommst eine klare, körperlich spürbare Unterscheidung zwischen Angriff und hilfreichem Feedback. Nicht theoretisch, sondern so, dass dein Nervensystem es versteht.
  • Du wirst beim Lesen merken, an welcher Stelle du dich persönlich infrage stellst, obwohl eigentlich nur dein Werk gespiegelt wird.
  • Du wirst erkennen, warum dein innerer Kritiker kein Feind ist, sondern ein alter Beschützer mit einem überholten Auftrag.

 
Dein Körper reagiert schneller als dein Verstand
 
Für mich war Kritik lange gleichbedeutend mit Angriff.

In der Schule bedeuteten Korrekturen von Texten für mich:
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich habe etwas falsch gemacht.
  • Jetzt wird über mich geurteilt.

Am Schlimmsten wurde es, wenn diese Kommentare auch noch öffentlich besprochen wurden.
Mein Körper reagierte sofort mit Angst und einem ausgeprägten Fluchtimpuls. Gleichzeitig überrollte mich eine Ohnmacht, eine innerliche Erstarrung. In diesen Momenten wollte ich am liebsten an Ort und Stelle im Erdboden versinken.

Heute weiß ich, das waren alte Glaubenssätze, alte Innere Kind-Anteile, vielleicht auch Themen aus meiner Ahnen- oder Inkarnationslinie, die ich lange mitgetragen habe.

  • Kennst du auch diesen Moment, in dem dein Kopf noch zuhört, dein Körper aber längst im Alarm ist?
  • Genügt ein einziger Satz und innerlich spannt sich alles an?
  • Wie ist das bei dir?

Wenn du feinfühlig bist, viel wahrnimmst, vielleicht auch mit chronischen Symptomen lebst und dein Körper ohnehin sensibel reagiert, dann trifft dich Bewertung doppelt.
 
Dein System kennt Alarm. Es reagiert schneller, als dein Verstand hinterherkommt.

 
Kritik oder Feedback – dein Nervensystem kennt den Unterschied
 
Manchmal reicht eine klare Unterscheidung, damit dein Nervensystem aufatmen kann.

Die folgende Gegenüberstellung hilft dir zu erkennen, ob dein Wert gerade infrage gestellt oder ob lediglich dein Werk gespiegelt wird.

Achte beim Lesen weniger auf die Worte und mehr auf dein inneres Gefühl.
 
   
     
     
     
   
 

 
   
     
     
     
   

   
     
     
     
   

   
     
     
     
   

   
     
     
     
   

   
     
     
     
   

   
     
     
     
   

   
     
     
     
   

   
     
     
     
   
 
EbeneWenn es sich wie Kritik anfühltWenn es als Feedback bei dir landen darf
Innere GrundhaltungEs gibt richtig oder falsch.
Ich habe es vermutlich falsch gemacht.
Da ist eine Wahrnehmung, eine Resonanz.
Mein Wert steht nicht zur Debatte.
SelbstwertEs trifft dich persönlich.
Du fühlst dich infrage gestellt.
Dein Wert bleibt unberührt.
Es geht um dein Werk, nicht um dich.
BlickrichtungDu als Person wirst bewertet.Dein Ausdruck wird gespiegelt.
Typische innere GedankenIch bin nicht gut genug.
Ich hätte es besser machen müssen.
Jetzt sehen es alle.
Interessant. So wirkt das also.
Was möchte ich davon mitnehmen?
KörperreaktionEnge im Brustkorb.
Hitze im Gesicht.
Fluchtimpuls.
Vielleicht ein kurzes Zusammenziehen.
Dann wieder Atem.
Aktivierter AnteilDas verletzte innere Kind.
Der alte Glaubenssatz.
Deine erwachsene Selbstführung.
Deine innere Klarheit.
Gefühl danachScham. Trotz. Rückzug. Kleinheit.Klarheit. Möglichkeit. Wachstum.
Energie im RaumDruck. Vergleich. Maßstab.Offenheit. Entwicklung. Vertrauen.


Was passiert in dir, wenn du die linke Spalte liest? Was verändert sich, wenn du die rechte Spalte liest?


Ich wollte fliehen und blieb trotzdem
 
Im letzten Jahr hatte ich im Committed Content Creators Club begonnen, Content-Texte zu schreiben. Ich hatte einen alten, leisen, hartnäckigen Glaubenssatz im Gepäck: Ich kann nicht schreiben.
 
Dann kamen diese Momente, in denen ich meine Texte in der Text-Sprechstunde live vorstellte. Ich wusste, dass Rückmeldungen kommen würden. Trotzdem war ich innerlich nicht vorbereitet.
 
Bewertung = Bedrohung. Mein innerer Kritiker übernahm sofort das Kommando. Er flippte aus.
 
Ich saß vor dem Bildschirm, hatte schweißnasse Hände. Mein Herz schlug bis zum Hals. Mein Körper kribbelte. Das Kribbeln ging über ins Zittern. Alles in mir wollte nur eines: weg. Die Maus in meiner Hand, den Cursor fest auf den Button "Kamera aus" gerichtet, jederzeit bereit, ihn zu drücken.
 
Ich versuchte nach außen cool zu bleiben, zu atmen und nicht zu fliehen. Und das war kein einmaliger Akt von Mut.
 
Erst nach und nach begann ich zu verstehen, dass niemand mich klein machen oder schaden wollte. Die Rückmeldungen waren keine Verurteilung, sondern eine Brücke. Andere sprachen aus ihrer Erfahrung und teilten ihre Wahrnehmungen, um mir zu helfen, klarer zu werden. Sie reichten mir die Hand.
 
Doch bis ich das nicht nur verstand, sondern auch fühlen konnte, verging Zeit.


Plötzlich war alles wieder da
 
Ein Jahr später im Write Your Book Club wiederholte sich etwas Ähnliches. Ich hatte eine klare Vision und wusste genau, wie ich mein Buch schreiben wollte.
Im Kennenlerngespräch erzählte ich von meinem Plan. Dann kamen Impulse zurück, Tipps, Anregungen für einen anderen Aufbau des Buches. Es war kein Angriff, aber in mir fühlte es sich sofort wieder wie Kritik an. In mir ging alles auf Alarm.
Nein. Nein. Nein.

Ich wollte meinen Weg. Genau so.
 
Nach dem Gespräch fühlte es sich an, als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Es war der Moment für Stillstand. Ein paar Tage lang tat ich nichts. Ich lief innerlich im Kreis, zweifelte, war wütend, war traurig und vor allem verunsichert.
 
Dann bemerkte ich, dass diese Blockade ein Hinweis und ein inneres Rufen war:
 
Ich schloss die Augen, atmete tief durch und richtete meine Aufmerksamkeit nach innen. Langsam wurde es stiller in mir. Dann sah ich mein inneres Kind, die kleine Simone, mit verschränkten Armen vor mir. Sie hatte Tränen in den Augen, war wütend und zugleich verletzt.
Ich ging in Gedanken zu ihr und kniete mich zu ihr auf Augenhöhe. „Du hast Angst, oder?“ fragte ich sie leise. Sie nickte. „Du glaubst, sie sagen wieder, dass du nicht gut genug bist?“ Noch ein Nicken.
Da spürte ich es. Es war kein Trotz, sondern ihre große Angst vor Beschämung. Ich legte meine Hand auf ihre Schulter. „Ich bin heute erwachsen“, sagte ich zu ihr. „Ich halte das. Wenn jemand etwas anders sieht, dann bedeutet das nicht, dass du falsch bist.“ Sie schaute mich skeptisch an. Aber sie blieb. Genau in diesem Moment veränderte sich etwas. Nicht alles.
 
Trotzdem war da noch etwas. Im Hintergrund stand immer noch dieser wachsame Kritiker, bereit, im nächsten Moment wieder Alarm zu schlagen.


Ich rief meinen inneren Kritiker bewusst zu mir
 
Statt wieder zu kämpfen, spürte ich in meinen Körper hinein und folgte dem Gefühl, das mich zu meinem inneren Kritiker führte.
 
Ich wollte ihn:
    • nicht wegschieben,
    • nicht bekämpfen,
    • sondern ihn zu mir rufen,
    • ihn einladen und
    • einfach beobachten.
 
Ich war gespannt: Wie würde er sich zeigen? Als Figur? Als Stimme? Als Energie?
Langsam kam er auf mich zu: Nicht feindlich, nicht zerstörerisch. Ich war darüber sehr erstaunt. Das hatte ich nun überhaupt nicht erwartet. Er erzählte mir, dass er mein Wächter sei und die kleine Simone, mein inneres Kind, immer vor Beschämung, vor dem Ausgelachtwerden und vor Angriffen beschützen wollte.
All die Jahre hatte ich ihn missverstanden. In diesem Moment verstand ich ihn plötzlich. Es war keine bedrohliche Tiefe, wie ich sie aus meinen Ängsten kannte. Es war eine leuchtende Tiefe mit einer weiten, offenen, klaren Präsenz.
Ich musste nichts bekämpfen, nichts heilen, nur sehen.
Dieses wirkliche Verstehen, dieses Annehmen ohne Widerstand war ein magischer Schwellenmoment, in dem die multidimensionale Transformation stattfand.
 
Seitdem weiß ich, dass mein innerer Kritiker kein Feind ist. Er ist ein alter Beschützer, der lernen darf, dass ich heute erwachsen bin und mich selbst halten kann.


Er ist nicht verschwunden
 
Nun saß ich schon wieder eine ganze Weile vor meinem Laptop. Das Grundgerüst dieses Blogartikels stand längst. Und trotzdem korrigierte ich. Und korrigierte. Und korrigierte.
Es war eine Endlosschleife. Und weißt du warum?

Morgen ist erneut Text-Sprechstunde im Club. Ich habe mir vorgenommen, genau diesen Artikel vorzustellen.

Tja und zack – da war er wieder.

      Illustration eines wütenden inneren Kritikers, der verärgert und hektisch auf eine Laptop-Tastatur tippt, während Papierknäuel auf dem Tisch liegen.


Er fand immer noch etwas, das noch besser, noch klarer, noch perfekter war.


Ein neuer Auftrag für meinen alten Beschützer

Ich nahm die Finger von der Tastatur, erlaubte mir eine Pause auf meinem gemütlichen Sofa, atmete tief durch und nahm erneut Kontakt zu meinem inneren Beschützer auf.

Ich lud ihn freundlich auf eine Tasse Tee ein. So wie er gerade war. Unruhig, überdreht und unsicher.
Nörgelnd lehnte er den Tee ab und wollte stattdessen lieber einen Kakao. Diesen Wunsch erfüllte ich ihm gerne.
Ein bisschen misstrauisch, aber sichtlich entspannter hielt er nun seine Tasse Kakao in den Händen und trank ihn genussvoll. Ich musste schmunzeln und begann zu reden:
"Ich sehe deinen Alarm und weiß, dass du mich schützen willst. Ich danke dir dafür. Aber jetzt darfst du dich ein Stück entspannen. Wir sind sicher. Wir sind auf dem Weg. Es geht nicht darum, von heute auf morgen vollkommen perfekt zu sein.

Es geht darum:
    • es früher zu bemerken,
    • nicht mehr automatisch mitzuschwingen und
    • Schritt für Schritt eine neue Erfahrung im Körper zu verankern.
Und, das braucht Zeit."

Er rührte noch einmal in seinem Kakao. „Dann bin ich ja nutzlos“, murmelte er leise. Da wurde es still. Genau das war sein eigentlicher Schmerz. Es war nicht die Kontrolle, sondern die Angst, nicht mehr gebraucht zu werden.
 „Nein“, sagte ich. Du darfst deine Aufgabe ändern.
Er schaute mich an. „Du bist wichtig, aber nicht mehr am Steuer. Ab sofort richtest du deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes."
Er runzelte die Stirn. "Du darfst genauer hinschauen. Reagiere bitte nicht mehr sofort, prüfe erst, spüre,
unterscheide. Dann erinnerst du mich als erstes an meinen Atem."
Er blinzelte. "Du darfst mein Prüfer werden, aber nicht mehr mit dem Alarmknopf. Wir reagieren  anders. Du schützt mich nicht mehr vor Wachstum, sondern du hilfst mir, bewusst zu wachsen."       
Er nahm noch einen Schluck von seinem Kakao. Dann nickte er.


Illustration vom inneren Kritiker im Alarmmodus am Laptop und als neuer innerer Prüfer mit Checkliste

Mein alter Beschützer am Laptop und mein innerer Prüfer mit neuer Aufgabe

Heilung besteht manchmal einfach darin, einem alten Beschützer zu sagen:
Danke. Du darfst dich ausruhen. Jetzt übernehme ich.
 

Wachstum statt Perfektion
 
Dieser Blogartikel und mein Artikel "Meine Buchreise - Meilensteine meines Buchprojekts" sind meine ehrlichen Übungsräume.
Mein Buch entsteht nicht nur im geschützten Austausch der Clubs.
Es wird vielen Menschen mit unterschiedlichen Meinungen, mit ihren Fragen und Erwartungen begegnen.
Und weißt du was? Genau deshalb ergibt alles Sinn.
Mein Buch entsteht nicht über Nacht. Es ist eine Reise für mich und mit mir.
 
Ich brauche diese Zeit. Ich nehme sie mir und gebe mir hierfür die Erlaubnis.
Ich möchte nicht perfekt sein, sondern im Prozess wachsen.


Wo stehst du gerade mit deinem inneren Kritiker?

  • Wo rennt dein innerer Kritiker noch mit dem Alarmknopf herum?
  • Bei welchen Worten gehst du sofort in Verteidigung?
  • Wo fühlt sich Feedback für dich wie ein Angriff an?
  • Was wäre möglich, wenn dein Körper lernen dürfte, zuerst zu atmen?
 
Wenn du merkst, dass dich Kritik immer wieder aus der Bahn wirft, dann ist das kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Hinweis darauf, dass dein Nervensystem Sicherheit lernen darf.


Aus Alarm in deine Klarheit
 
In meinem Mentoring schauen wir uns genau die Situationen an, in denen dich ein Kommentar innerlich aus dem Gleichgewicht bringt.
Wir arbeiten dort, wo dein Brustkorb eng wird, dein Atem stockt und dein innerer Kritiker ans Steuer springt.
Du musst nicht härter werden. Du darfst stabiler werden.

Wenn du nun nicht mehr jedes Feedback wie einen Angriff fühlen willst und dein Körper lernen darf, zuerst ruhig zu bleiben, dann begleite ich dich sehr gerne.
👉 Hier findest du alle Informationen zum Mentoring.


Meine Art der Begleitung

Ich begleite dich sanft und klar.
Ich nehme dir nichts ab.
Du gehst deine Schritte selbst.
Alles darf in deinem Tempo geschehen.

Von Herzen
Simone


P.S. Wenn du dir wünschst, tiefer mit mir in Verbindung zu bleiben,
dann trag dich gern in meinen magischen Seelenpost-Newsletter ein.
Dort teile ich exklusive Texte, Inspirationen und kleine Impulse für deine Heilreise.


Was sind deine Gedanken dazu? Schreib mir gerne einen Kommentar.


1
Rezension
Doris
Sonntag 01 Mär 2026
Liebe Simone, wieder einmal WOW 💫!
Ich wusste ja schon in Teilen, worum es in deinem Blogartikel geht und habe ihn dennoch geradezu verschlungen.
Ich gratuliere dir zu deinem Weg, deiner Transformation und besonders zu deinem Mut, überhaupt hinzusehen, da alleine durchzugehen und so liebevoll und gleichzeitig kraftvoll für deine Anteile und für dich da zu sein.
Und auch dazu, welchen Weg du bereits gegangen bist und was du jetzt alles halten kannst.
Alles Liebe 💚🫂 !
Simone Fahning
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